Rabenwind
Poesie von Sascha Besier

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Blog von Sascha Besier: Gedichte, Kurzgeschichten, Aphorismen, Bonmots und mehr. Ich freue mich über einen Kommentar.


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  • Das Schicksal Fremder
  • Schöne und hässliche Menschen
  • So will ich jetzt in Sommer übertreten …
  • Von Spartanern, Eseln und dem Bauerehepaar Freisinger
  • Wille zur Veränderung

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2020-09-09

So will ich jetzt in Sommer übertreten …

So will ich jetzt in Sommer übertreten,
wo ferne Wälder sich in mich versenken
und ihre Wipfel alles in mir denken,
was Sonne ist, was heilig in Gebeten:
Erwachse aus der Erde zum Propheten
der Liebe, um dich Liebenden zu schenken.

Da löst sich all mein Wünschen aus mir los,
befreit die Sommerwinde aus dem Müssen,
macht alles Möglichsein in ihnen groß
und lässt sie so das Leben in mir küssen.
Es wird die Hingabe zu einem Floß,
erfüllt sich in der Sommer Schoß
und treibt in Liebe hin auf ihren Flüssen.

© Sascha Besier


Im Bereich “Vertontes” auch zu finden.

Admin - 15:14:06 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen

2020-07-22

Walküre

Von meiner Stirn herabgestiegen
bist du mein wandernder Wille
reichst weit in alle Natur
bis in dich selbst zurückgedacht

Alles ist Kraft in dir
in deinen Armen bin ich Welt
Lava speien meine Gesänge von deinen Lippen
aus Herz bist du das Schwert
und in meiner Hand

Geträumt steigst du unter die Dächer
wie Unschuld denkst du deine Küsse
ins Umarmte der Fremde hinein
überall bist du der Gast
in allem das Zuhause

Wie rein so deine Liebe spricht
die Schönheit in dir unbesiegt
sprudelt aus ihr die Zerstörung
ein Quell aus allem Anfang

Zu meiner Stirn heraufgestiegen
bist du mein heimgekehrtes Gefühl
reichst tief in alles Erfahren
und bist doch von mir beschenkt

© Sascha Besier

Admin - 14:13:58 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen

2020-07-18

Der Weg in mir führt zu den Sternen

In allen Dingen seh‘ ich eine Reise,
im kleinsten noch geschieht für mich Begegnen;
und spielen sie in sich mal laut, mal leise,
so will ich mir mit ihnen in mir all das segnen,
was Fremde ist und ohne Mut, nicht weise,
Verdorrtes mit dem Leben überregnen.

So wachsen in mir viele seltne Pflanzen,
die Dunkles leicht mit Buntem übermalen,
selbst andern als geheime Sonne strahlen,
die Edelsinn in Kleinlichkeiten tanzen.

Und führt mein Weg mich so auch zu den Sternen,
liegt alle Einsamkeit in diesen Fernen.

© Sascha Besier

Admin - 11:24:59 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen

2020-05-30

Ich bin dein Brunnen

Du trinkst aus mir, dem Brunnen, der dich weiß,
die Liebe aus dem Wasser des Verstehens,
aus Dir-zu-sein und des Niemals-Vergehens,
begreifst so deine Tiefe, um dann leis‘
dem Abgrund in mir sowie des Sich-Drehens
im aus dem Dunkel aufgeschöpften Kreis
gerader Weg zu sein und Licht des Sehens.
So sind wir füreinander unser Preis:
Du bist die Schöpferin und ich der Brunnen, der dich weiß.

© Sascha Besier

Admin - 14:12:46 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen

2020-04-29

Wie könnte es denn Welt sein ohne Dich

Wenn nicht Dein Lächeln in mir lebt,
sich als Gesang aus mir erhebt
und alles durch dies Glück erbebt,
wie könnte es denn Welt sein?

Wenn Deine Hand mich nicht berührt,
die leicht mein Tiefstes liest und spürt,
zu letzter Wahrheit hin verführt,
wie könnte es denn Welt sein?

Wenn nicht Dein Zweifel mich bewegt,
als dunkler Zauber mich erregt
und meine Kraft in Deine legt,
wie könnte es denn Welt sein. [Mehr lesen…]

Admin - 17:25:48 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen