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Poesie von Sascha Besier

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2019-12-11

In jenem Meer

Sie galt für ihn, das Meer in sich zu finden,
als Einzelnes, das sich aus Ganzem sinnt
und träumend wie ein Leben selbst beginnt,
um ein Gemeinsam daraus zu verbinden.
 
Wie scheu er war, dies in ihr zu benennen,
wie endlich schien die Weite seiner Sicht:
Sein Innres wusste er im Außen nicht
und konnte sie in sich so nicht erkennen.
 
Doch als er sich durch ihre Augen schaute,
erzählten sie: Du bist das Wunderbar,
das erst im Ganzen frei sein kann und wahr!
Und sie war plötzlich alles, dem er traute.
 
Sein Fremdes löste ihres und ertrank
in jenem Meer, wo sie mit ihm versank.
 
© Sascha Besier

Admin - 16:40:24 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen