Rabenwind
Poesie von Sascha Besier

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2020-01-10

Laura

Vielleicht werden Sie mich, nachdem Sie meine Geschichte gelesen haben, für geistig verwirrt, für gänzlich wahnsinnig oder einfach schlicht für einen Lügner halten. Zu phantastisch, zu unglaublich und vielleicht sogar zu grauenvoll waren die Ereignisse, die mich bewogen haben, all das niederzuschreiben. Seitdem ich die Wahrheit kenne, schlafe ich nicht mehr und bin nur noch ein nervliches Wrack. [Mehr lesen…]

Admin - 16:16:44 @ Geschichten | Kommentar hinzufügen

2019-12-28

Der Lohn der Tapferkeit

Manchmal im Leben weiß man im Voraus, kein Einsatz, den man einbringt, kann einem den Wunsch des Herzens erfüllen. Wozu sollte man also den Einsatz bringen, wenn man weiß, er kann nur Schmerz bedeuten. Manchmal ergreift jedoch denjenigen, der ein tapferes Herz besitzt, der Mut, diesen Schmerz zu ertragen und den vollen Einsatz zu bringen. [Mehr lesen…]

Admin - 10:35:41 @ Philosophie + Mensch | Kommentar hinzufügen

2019-12-26

Schuld …

Schuld ist nichts, was uns lähmen oder unser Selbstbewusstsein schädigen, sondern uns Demut lehren soll. Erst aus dieser Perspektive der Selbsterfahrung kann sich jener Mut entwickeln, der nicht dem Ego, sondern der Wahrheit dient.
 
© Sascha Besier

Admin - 12:16:44 @ Aphorismen + Bonmots | Kommentar hinzufügen

2019-12-18

Die Geige

Auftakt
 
Jeden Tag, wenn er in der Fußgängerzone auf seiner Geige spielte, wurde er von Menschentrauben umringt. Seine Art zu spielen hatte etwas Geheimnisvolles, eine nicht greifbare Schönheit, die jeden Zuhörer in ihren Bann zog; und die Melodien schienen dem Unbekannten entsprungen, dabei doch seltsam vertraut, ohne dass man sich nach dem Hören an sie erinnern konnte. Auch schien ihnen eine Art Magie innezuwohnen, denn sie legten in den Zuhörern fremdgewordene Kräfte und Energien frei, die ihnen auf unerklärliche Weise halfen, ihr Leben besser zu fassen. [Mehr lesen…]

Admin - 16:14:43 @ Geschichten | Kommentar hinzufügen

2019-12-11

In jenem Meer

Sie galt für ihn, das Meer in sich zu finden,
als Einzelnes, das sich aus Ganzem sinnt
und träumend wie ein Leben selbst beginnt,
um ein Gemeinsam daraus zu verbinden.
 
Wie scheu er war, dies in ihr zu benennen,
wie endlich schien die Weite seiner Sicht:
Sein Innres wusste er im Außen nicht
und konnte sie in sich so nicht erkennen.
 
Doch als er sich durch ihre Augen schaute,
erzählten sie: Du bist das Wunderbar,
das erst im Ganzen frei sein kann und wahr. [Mehr lesen…]

Admin - 16:40:24 @ Gedichte | Kommentar hinzufügen