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Mein Name ist Sascha Besier und ich erblickte das Licht dieser Welt in künstlicher Form an der Decke des Krankenhauses am Abend des 29. Augusts 1972. Von da an stand wohl fest, dass ich eher zum Nachtmensch tendiere. Daher anscheinend auch mein ausgeprägter Sinn für die Romantik und das Phantastische - aber auch der Sinn für das Leben, Feiern und den Humor. Da ich natürlich durchaus auch mal etwas Sonnenlicht an mich lassen möchte und es sich dabei wohl in der Tat besser arbeiten lässt, kann man mich ab und an schon mal am hellen Tage antreffen. 


Und weil ich gerade dabei bin, ergänze ich gerne noch die oben bereits angefangenen Interessengebiete: Mythologie, Philosophie, Musik, Literatur, Geschichte, Schach, Tanzen (wenn man es denn bei mir so nennen will), Humor (man kann ihn gar nicht oft genug erwähnen) Naturwissenschaft und vieles andere, was so meine Wege kreuzt. Ansonsten schreibe ich gerne und so oft ich Inspiration und Zeit habe. Unter der Rubrik meine Werke könnt ihr etliche meiner eigenen Werke begutachten, wo natürlich immer wieder mal neue hinzukommen. Trotz dieser zunächst rein theoretisch klingenden Interessen, kann man mich auch in einer verrauchten, urigen, dunklen Kneipe schwerstens am Abtanzen, oder in irgendeinem Wald am Rumspazieren antreffen.


Ich bin wohl das, was man einen Agnostiker nennt, doch halte ich eine idealistische Weltanschauung für wesentlich glaubhafter als andere (idealistisch im Sinne der philosophischen Richtung). Ich stehe und lebe für meine Überzeugungen und Werte. Oftmals hat mir das eher Steine in den Weg gelegt, als wirklich meinem Leben genutzt. Aber ich halte es für weit wichtiger, mir nicht den Weg nach Walhalla zu verbauen als hier irgend jemandem in den Allerwertesten zu kriechen, treu und brav mir alles bieten zu lassen oder für Ungerechtigkeit beide Augen zuzudrücken. Dennoch bin ich absolut gegen jedwedes Dogma und mag es gar nicht, wenn Glaubens- und Wertvorstellungen aufgezwungen werden sollen, anstatt argumentativ überzeugend sind. Meiner Meinung nach erreicht man tiefgreifendere und nachhaltigere Veränderungen durch das konsequente Leben nach dem eigenen Herzen, seine eigene Überzeugung vorbildhaft zu leben - nicht sie anderen aufzuzwingen. So mögen Veränderungen länger dauern, aber was haben schnelle Umstürze denn schon wirklich gebracht? Evolution dauert nun mal ihre Zeit - auch die geistige.


Wie und wann ich genau mit dem Schreiben anfing, lässt sich nicht vollkommen einfach beantworten. Meine ursprüngliche Passion war es, Musiker zu werden. Doch dadurch, dass ich mich im Leben schon sehr früh für erzählte Geschichten – sei es in Buch-, Film-, Comic- oder Hörspielform – interessierte, hatte ich schon immer Spaß daran, eben auch Geschichten zu erfinden. In der Grundschule gewann ich in der 4. Klasse mal mit einer Horrorstory einen Schreibwettbewerb, ohne zu diesem Zeitpunkt nur im Entferntesten daran zu denken, ich wolle unbedingt ein Schreiberling werden. Ich weiß nur noch, wie überrascht meine Deutschlehrerin ob der Bösartigkeit der Story und der vielen Toten war und mir daraufhin die Frage stellte, was ich denn daheim für Filme schauen darf.


Jedenfalls war es Mr. Edgar Allan Poe, dessen Gedicht Der Rabe ich das erste Mal mit acht Jahren las, der mich zur Faszination führte, was Worte bewirken können, selbst wenn ich sie in dem Alter noch nicht alle verstand oder zu deuten wusste.


Später erfand ich mit einem Freund Geschichten für Hörspielkassetten, die wir selbst aufnahmen (aber nur als Hobby, nicht professionell). Außerdem schrieb ich die Lieder inklusive Songtexte für unsere damalige Band (aus der nie was Gescheites wurde) und hin und wieder mal reimlose Gedichte.


Wiederum später (mit ca. 18 Jahren) kam mir zum ersten Mal Der Herr der Ringe in die Finger, was eine jahrelange Begeisterung für gute Fantasyliteratur entfachte und mich dazu brachte, Abenteuer für Fantasyrollenspiele für meine Freunde und mich zu schreiben, zu denen ich Landkarten sowie die Hintergrundhistorie für die jeweiligen Länder und Gebiete entwarf. Aber auch da war für mich noch immer eher die Musik im Vordergrund (obwohl mir da längst bewusst war, dass ich wohl kaum je ein professioneller Musiker werden würde).


Erst im Jahre 2000 endlich bedrängten mich meine beiden besten Freundinnen, die diverse Sachen von mir lasen sowie meine poetischen Anfälle aus E-Mails kannten, ich solle gefälligst mehr daraus machen. Ja, und da habe ich mal drauf gehört. 


Während meines lyrischen Schreibens entdeckte ich mehr und mehr, dass ich wohl tief verwurzelt im Symbolismus und Expressionismus bin. Dies scheint auch schon durch frühe Gedichte und Texte aus jüngeren Jahren durch. Auch ein besonderer Hang zum Hermetischen ist in meinen Gedichten deutlich zu sehen. Wenn ich mir dazu noch anschaue, welche Lyriker mich am meisten begeistern, dann wird das Bild noch klarer: Edgar Allan Poe, Rainer Maria Rilke, Stéphane Mallarmé, Hugo von Hofmannsthal, Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, Georg Trakl, Georg Heym, John Keats, Lord Byron etc.


Ich bin in der Dichtung fest davon überzeugt, dass ihre Sprache über das Normalgebräuchliche, das Formelle und Beschreibende hinausgehen muss. Dies kann man z.B. über annormalen Gebrauch der Syntax erreichen, indem man sie dem Bildgeschehen anpasst - selbiges gilt auch für das Metrum. Denn über die herkömmlichen Wege der Sprache ist es unmöglich, die Realität und besonders alles Erfahrbare zu erfassen. Deshalb muss die Lyrik andere Wege gehen, um im Leser zu wirken.


Jedenfalls habe ich diese kleine Site in die große, weite Welt des Internet ausgesetzt, um diese meine Interessen und Gedanken ein wenig zu verbreiten und dabei eventuell anregende Kontakte zu knüpfen. Selbstverständlich darf man mich auch mit ganz anderen, als den aufgezählten Gebieten "belästigen", ich bin sozusagen für etliche Dinge zugänglich bzw. neugierig genug.

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